Zuletzt gesehene Filme - der Sammelthread!

Dieses Thema im Forum "TV & Film" wurde erstellt von Professor Moriarty, 10. Dezember 2005.

  1. Jeremy4ever

    Jeremy4ever Bankspieler

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    Kann ich so unterschreiben. Bei mir hat es dank Kinobonus aber immerhin für 5,5/10 gereicht.
     
  2. pojo

    pojo Stammspieler

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    Wonder Woman

    Bin nach dem ganzen Hype ein wenig skeptisch ins Kino gegangen. Wurde absolut positiv überrascht und finde, dass der Film hinter dem Dark Knight und den Watchmen das Beste ist, was DC in Sachen Comicverfilmungen bisher zustande gebracht hat.


    Die (wenigen) negativen Punkte:

    Die erste halbe Stunde ist ein bisschen langatmig. Die Kulisse ist nett anzuschauen, aber dieser aufgeblasene Streit der Schwestern, ob Diana jetzt eine Kampfausbildung erhalten soll oder nicht, war imo dramaturgisch unnötig und mäßig interessant. Da meinte man offenbar: Wenn wir schon Robin Wright gecasted haben, schustern wir ihr auch ein bisschen Screentime zu.

    Die zahlreichen Gags, die darauf fußen, dass Diana die Welt außerhalb ihrer Insel nicht kennt, sind charmant und zünden fast durch die Bank weg. Sie wirken aber auch konstruiert, kommen meistens mit Ansage und sind in der ersten Hälfte des Films omnipräsent. Irgendwann dachte ich mir: Ja, ist gut. Kulturelle Missverständnisse führen zu lustigen Situationen. Jetzt kommt mal in die Pötte.

    Die eine oder andere Line ist ein bisschen cheesy: "Es kommt darauf an, was man glaubt. Und ich glaube an die Liebe." Hättest du dir verkneifen können, Diana.

    CGI eher mittelmäßig. Wobei man zur Verteidigung sagen muss, dass WW auch nur die Hälfte des Budgets hatte, das Rohkrepierer Dawn of Justice zur Verfügung gestellt worden ist.


    Abgesehen davon fand ich WW ziemlich großartig. Die Action ist PG13, aber schick inszeniert, die Figuren machen Spaß. Selbst die, die nicht viel Screentime sehen, haben mehr Charakter und entfachen mehr Empathie als der ganze Dirty Dozen Verschnitt in Rogue One zusammengenommen. Gal Gadot ist nicht nur physisch die perfekte Besetzung für die Rolle. Ihr kauft man das Herz, den Mut und auch den ehrhaften, moralischen Kodex, der wie eine Schablone über der (fiktiven) Realität liegt, hundert Prozent ab. Gleichzeitig bekommt sie es hin, die Göttin trotz aller physischer Überlegenheit auch eine kulleräugige Kindlichkeit und Verletzbarkeit ausstrahlen zu lassen. Chapeau, Frau Gadot, ich bin ein bisschen verliebt. Chris Pine ebenfalls mit einer starken Leistung. Beim ganzen Cast gab es eigentlich keine echten Ausfälle. Lediglich Bösewicht Ares war ein wenig blass, auch wenn ich David Thewlis sehr mag.

    Fazit: Bei dem Film stimmt von der Geschichte, über die Inszenierung, bis hin zum Score und den Charakteren eine ganze Menge. Die Überlänge war imo unnötig. 30 Minuten Straffung hätte WW nicht geschadet.

    Wertung: 8/10


    Nachtrag: Bin mit einem dicken Grinsen aus dem Kino gekommen und hab noch kurz drüber nachgedacht, dass ein paar Wonder Women (auch ohne göttliche Superkräfte) unserer Welt gar nicht schlecht täten. Die würden heute aber vermutlich schnell als naive Gutmenschen-Fotzen ausgelacht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juni 2017
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  3. Vash

    Vash All-Star

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  4. masula

    masula Team-Kapitän

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    Tanz der Teufel

    Nach 36 jahren ist der Film nun ab 16 Jahren freigegeben und wir sind nicht mehr böse wenn wir uns sowas anschauen... ;)
    1981 kamen die Splatter Szenen ziemlich heftig und brutal rüber. Damals war das alles neu und wurde bis dato noch nie so drastisch dargestellt. Heutzutage wirkt das alles eher unfreiwillig komisch, billig und dreckig.
    Aber gerade das macht diesen Film aus.
    Unvergesslich ist die Kamerfahrt durch den Wald inkl. diesen verzerrten Tönen. Damals war noch nichts mit Computer. Sämtliche Effekte wurden von Hand gemacht und es wurde mit Stop Motion gearbeitet.
    Damals habe ich mir am Ende fast in die Hose geschissen. Jetzt haben wir uns darüber kaputt gelacht! :laugh:
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2017
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  5. UnbekannterUser

    UnbekannterUser Bankspieler

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    Ist Evil Dead dazu nicht die Neuverfilmung? Habe mich bis jetzt nicht getraut, auch nur einen von beiden zu schauen. :D Da gab es doch auch mal eine Zeit lang diese Kaffee-Werbungen mit der Besessenen aus Tanz der Teufel, wenn ich mich nicht irre. Hat wohl damals bei meinem kindlichen Ich ein Trauma ausgelöst diese Werbung ...
     
  6. masula

    masula Team-Kapitän

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    Genau. Evil Dead ist die Neuverfilmung dazu gewesen. Ich glaube im Ausland gibt's sogar mittlerweile einen Directors Cut mit ein paar derberen Szenen.
    Habe die neue Fassung im Kino gesehen. Was ich lustig fand war das der größte Besucheranteil aus Ü40 Leuten bestand.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2017
  7. Francis3

    Francis3 Team-Kapitän

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    Hatte mal eine Fantasy Woche

    Logan

    Ein etwas anderer Film aus dem X-Men Universum, welcher mehr auf Stimmung als nur Actions und viele verschiedene Mutanten setzt. Hat mir gefallen. Nur der Abgang von professor X hätte ich mich etwas anderes vorgestellt. So ein wichtige Figur aus dem X-Men Universum stirbt einfach nur so. Es ist realistisch aber eher traurig für so eine zentrale Figur. Dass die Wolverine Ära endet fand ich aber schon traurig aber besser ist es als dass es verwässert wurde. Dass die Action dann härter wurde, hat auch den Film positiv beeinflusst. Hugh Jackman hat darauf bestanden und sogar ein teil seines Gehaltes verzichtet.

    8.5/10


    Pirates of Caribbean: Salazars Rache

    Der schlimmste Teil der PoC Reihe. Also der Film hatte wirklich eine miese Geschichte und Jack Sparrow war irgendwie eine Begleitfigur der nie richtig Zündete. War wirklich sehr enttäuscht. Geoffrey Rush war das einzig positive an dem Film.

    4/10


    Wonder Women

    Einer der besseren DC Filme, nur hat es mir teilweise wie Captain America gewirkt. Dazu war Wonder Women aufeinmqal zig mal stärker als auf der Schlacht am Strand am Anfang. Chris Pine und auch sein Team haben mir sehr gefallen. Insgesamt hat es mir positiv gefallen (ausser die Effekte vielleicht).

    7/10
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juli 2017
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  8. desl

    desl Box-Moderator

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    Arrival

    12 außerirdische Raumschiffe die wie Muscheln aussehen (und deswegen von den Menschen so genannt werden) landen an verschiedenen Punkten auf der Erde. Aller 18 Stunden öffnet sich eine Luke und die neugierigen Menschen können die Raumschiffe betreten um mit den Außerirdischen Aliens in Kontakt zu treten ... was nicht so ganz einfach ist. Andere Sprache ... andere Schrift ... tja ... wie kommuniziert man?

    Die Linguistin Louise Banks soll bei der in Montana gelandeten Muschel das Team der Übersetzer leiten. Über die Welt verteilt steht man im Kontakt mit anderen Forschungs-Teams.

    Die Verständigung schreitet langsam voran ... aber die Menschheit wird nervös. Aktien-Kurse fallen, Protest-Märsche formen sich ... einige Menschen haben Angst. Übersetzen ist nicht leicht ... manches kann leicht verstanden werden. Schließlich werden die Aliens von manchen auch als Bedrohung angesehen da ihre Intentionen unklar sind. Manche planen militärisches Vorgehen ... und es beginnt quasi ein Wettlauf mit der Zeit Herauszufinden was die Aliens wollen ... bevor andere diese vom Himmel pusten wollen.

    Insgesamt ein guter Film mit einem interessanten Denkansatz, dass die Sprache das Denken forme bzw. beeinflusse (Sapir-Whorf-Hypothese).
    Der Film ist auch durchaus spannend.

    Allerdings muss ich zugeben, dass ich die chronologische Abfolge mancher Geschehnisse (der Film zeigt auch teilweise die (mögliche) Zukunft) nicht geschnallt hatte. Meine bessere Hälfte hat's mir dann anschließend erklärt :D


    8 von 10 Punkten


    Passengers

    "Es gibt einen Grund, warum sie aufgewacht sind." ... der Untertitel/Slogan zum Film klingt ... naja ... spannend? An Bord eines Kreuzfahrt-Raumschiffes kommt es nach durchfliegen eines Meteroiten-Feldes zur Fehlfunktion einer Schlafkapsel. Einer der 5000 Passagiere (Jim Preston) erwacht aus seiner eigentlich 120 Jahre dauernden Stasis ... und damit gut 90 Jahre zu früh. Er kann von selbst nicht zurück in den "Hyperschlaf". Alle anderen schlafen und er kann nicht an die (ebenfalls schlafende) Crew gelangen ... geschweige denn, dass er sich als Passagier groß mit dem Schiff auskennt. Nachdem er gut ein Jahr allein (bzw. als einziger wach) ist, brennt in ihm die Überlegung eine Passagierin zu wecken ... was aber bedeuten würde, dass er ihr damit ihre geplante Zukunft auf der angesteuerten Kolonie verwehren würde.

    "Es gibt einen Grund, warum sie aufgewacht sind." ... das klingt letztlich spannender als es eigentlich ist. Letztlich ist es einfach nur eine Fehlfunktion und der Grund dafür ist zu suchen, bevor schlimmeres passiert.

    Während der Film anfangs noch interessanter ist, verkommt er in der zweiten Hälfte zunehmend zum Standard-Hollywood-mehr-oder-weniger-Actionfilm mit voraussehbarer Handlung, voraussehbarer Romanze, voraussehbarem Happy End. Selbst die Filmmusik ist dann irgendwie typisch bis kitschig ... ne Oscarnominierung gabs dafür trotzdem.

    Der Trailer lässt mehr erwarten als der Film zu bieten mag. Effekte und Produktionsdesign sind toll ... doch die Handlung ist irgendwann recht ... einfallslos.

    7 von 10 Punkten
     
    Le Freaque und Aronofsky gefällt das.
  9. masula

    masula Team-Kapitän

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    Fortress die Festung (1993)

    Endlich gibt es den Film mit Christopher Lambert Uncut und offiziell als BluRay. Auch hier wurde der Film auf 16 Jahren herab gestuft.

    Am Anfang des Films entschuldigt sich Sony für die Qualitätsunterschiede im Bild, da dieser Film nicht mehr vollständig als Master existiert und man auf verschiedenen Quellen zurück greifen musste.
    Mir fiel lediglich am Ende ein deutlicher Bildunterschied auf, aber im großen und ganzen wurde gute Arbeit geleistet. Insgesamt ist die Auflösung etwas körnig, aber bei so einen alten Film ist es verschmerzbar und passt auch irgendwie ins Gesamtbild.
    Stuart Gordon hat hier ordentliche Arbeit geleistet und das Tempo bleibt im gesamten Film erhalten. Die Kampfzene mit dem Knastoberhaupt dauert nun länger und ist wesentlich heftiger.
    Die anderen neu eingefügten Szenen fielen mir nicht so auf, hätte ich nicht auf Schnittberichte nachgeschaut was da überhaupt damals rausgenommen wurde.
    Das Ende dauerd nun gefühlte 5 Minuten länger und ich musste direkt an Tesla denken. :D
    So ändern sich die Zeiten....

    Ein Kultfilm den sich ein 80/90er Jahre Science Fiction Fans nicht entgehen lassen sollten.

    9/10
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2017
    Knurrhahn, Khali und Aronofsky gefällt das.
  10. M-Shock

    M-Shock Rookie

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    Pacific Rim

    Wow....ganz klar das beste "Monster" Movie bis heute.

    Ein Film bei dem wirklich alles stimmt.

    Die Story ist Originell, spannend, oft witzig, auch mal traurig. Die Action grandios.
    Die 2 + Std vergehen wie im Flug.

    Die Schauspieler...Top!
    Idris Elba wie immer eine coole Sau. Auch Charlie Hunnam, von dem ich eigentlich kein großer Fan bin, fand ich sehr gut, in der Rolle total passend.
    Einziger Kritikpunkt, wenn man es denn so nennen will, ist die weibliche Hauptrolle Rinko Kikuchi.
    Sie macht ihre Sache auch sehr gut, also es geht nicht ums Schauspielerische. Es geht einfach darum das gefühlt in jedem zweiten Blockbuster ein Asiatischer Schauspieler eine wichtige Rolle spielen muss, um auf den Asiatischen Markt zu schielen.
    Irgendwann ist auch mal gut.

    Die Effekte sind für mich, mit dem neuen Godzilla, das Nonplusultra.
    Die Monster, so wie die Roboter, kommen total echt rüber, die Größe wird super tricktechnisch umgesetzt.

    Wie oben schon geschrieben, für mich der beste Film in diesem Genre der bislang gedreht wurde.
    Ganz klare 10/10 Punkten.
     
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  11. maberlinho

    maberlinho Bankspieler

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    In der schönsten Stadt der Welt ;-)
    Hab auch mal wieder ein Paar Filme gesehen:

    Gregs Tagebuch 2 - Gibt's Probleme? 6,5/10
    Wer Teil eins mag wird hier nicht enttäuscht. Die Charaktäre bleiben interessant und launisch.

    Gefährliche Brandung 7/10
    Hatte ich vor Jahren gesehen, jetzt also wieder. Gilt ja ein bisschen als Kultfilm. Keanu Reeves schleust sich Undercover in die Surfergruppe um Patrick Swayze ein, da diese verdächtigt werden Banküberfälle durchzuführen. Gut gespielt und in Szene gesetzt. Die Tonqualität lässt zu wünschen übrig. Insgesamt ist er aber immer noch gut.

    Reservoir Dogs - 7/10
    Der hatte mir von den Tatantino Filmen noch gefehlt. Hat mir gefallen, würde ich aber von seinen Filmen eher im Mittelfeld ansiedeln. Ich weiß auch nicht genau was mir gefehlt hat. Ich fand ihn ganz gut, mehr aber auch nicht.

    Shelter - Auf den Straßen von New York 8,5/10
    Eindringliches Obdachlosendrama. Von Jennifer Connelly sehr überzeugend gespielt. Macht nachdenklich.

    The Legend of Tarzan 6/10
    Hatte ich schon lange drauf gewartet und nun endlich gesehen. Ich fand den Schwerpunkt des Films interessant; mir kam aber dann doch die eigentliche Tarzangeschichte ( wie sie sich kennenlernten ) zu kurz. Waltz spielt hier mal wieder gut den gewohnten Bösewicht. Visuell ansprechend ansonsten aber nicht zwingend notwendig.

    Eddie the Eagle 5,5/10
    Netter Sportfilm um besagten Skispringer. Sicherlich auch viel zugedichtet und dann auch mit ein Paar Ähnlichkeiten mit Cool Runnings.

    Homefront 7,5/10
    Ein Film wie man ihn erwartet, wenn Jason Statham dabei ist. Schnürkellose Action, Platte Story, gute Unterhaltung. Ach ja, worum geht's? Statham will ein neues Leben mit seiner Tochter anfangen, ihn holt aber doch die Vergangenheit als Ex-DEA Spitzel ein. Der Cast u.a. mit James Franco, Kate Boswoth und Winona Ryder ist ganz gut.

    Hours - Wettlauf gegen die Zeit 7,5/10
    Paul Walker spielt einen Mann der seine Frau bei der Geburt des Kindes verliert. Dieses wiederum muss noch mit Sauerstoff versorgt werden und der Hurricane Katrina wütet über New Orleans, der Strom fällt aus und Walker kämpft um das Leben seiner Tochter. Spannend und gut gespielt.
     
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  12. Vash

    Vash All-Star

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    Colossal

    Nacho Vigalondos Monster Indie Film find ich ungewöhnlich schwer zu bewerten. Man kann da einfach ne Wertung drauf klatschen, aber dieser Film war schon sehr anders als der Trailer einem versucht weiszumachen. Spielt mit den Genre Konventionen und dreht sie im nächsten Moment um. Ist es eine Indie Komödie? Ist es ein Monster Mystery Film? Ist es ein Thriller? Und selbst das alles wäre noch viel zu simpel. Ein ziemlich vielschichtiger Film und nicht bloß was das Genre angeht.
     
  13. Jeremy4ever

    Jeremy4ever Bankspieler

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    Mal wieder ein paar Filme, die ich weiterempfehlen möchte...

    To the Bone (2017)
    Eindringliches Drama über eine junge Frau, die an Magersucht leidet. Gut geschauspielert, gelegentlich etwas eklig, aber auch überraschend warm und lustig. 7,5/10

    Mavericks (2012)
    Biographisches Drama über das Leben des amerikanischen Surfers Jay Moriarty. Tolle Geschichte voller Emotionen, die jede Menge Denkanstöße gibt. 7/10

    Mein Blind Date mit dem Leben (2017)
    Biographische Tragikomödie über einen jungen Mann, der sich trotz immer stärkerer Sehbeschwerden nicht davon abhalten lässt, seinen Traum von einer Hotelfachausbildung zu verwirklichen. Dieser Film sprüht regelrecht vor positiver Energie, bietet viele sympathische Charaktere und hat zudem eine wirklich überragende Message. 8/10

    Dallas Buyers Club (2013)
    Bewegendes Aids Drama mit einem grandios spielenden Matthew McConaughey. 7/10

    Sleep Tight (2011)
    Hochgradig bösartiger Psychothriller über einen Hausmeister, der sein Leben und alle Menschen abgrundtief hasst und nur einen Sinn in seinem Dasein sieht, das Leben anderer Leute, speziell das einer immer gut gelaunten jungen Mieterin, zu zerstören. Subtil, ruhig, ein genialer Hauptdarsteller und dazu Spannung von der ersten bis zur letzten Minute. Das alles verpackt in einer sehr dichten und bedrückenden Atmosphäre. 7,5/10

    Passengers (2016)
    Schönes SciFi-Drama mit gut gewähltem Cast. Ein geiles Setting, ein halbwegs spannender Plot und ein toller Score runden diesen gelungenen Film ab. 7/10

    Plötzlich Papa (2016)
    Französische Dramedy mit ganz viel Herz und vielen sympathischen Charakteren. Zudem ist Omar Sy die Rolle wie auf den Leib geschnitten. 8/10

    Lommbock (2017)

    Sehr kurzweilige Kifferkomödie, die sich nahtlos an den guten ersten Teil anschließt. Wer Lammbock mochte, wird auch hier seinen Spaß haben. 7,5/10
     
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  14. liberalmente

    liberalmente Moderator

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    Ich würde eher 7/10 geben, weil "das Besondere" fehlt. Aber die Charaktere sind wirklich sympathisch und als Feel Good Movie weiß der Film durchaus zu unterhalten. Man dürfte es nicht bereuen, wenn man sich den Film anschaut.
     
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  15. WallIn

    WallIn Team-Kapitän

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    Kann ich mich nur anschließen. Die Tiefe bzw. wie du gesagt hast das Besondere fehlt. Omar Sy Filme vergleiche ich irgendwie immer mit Ziemlich Beste Freunde und da können die Filme nur verlieren. Würde 6.5/10 geben.

    Empfehlenwerte Filme der letzten Zeit sind bei mir:

    Nightcrawler:
    Sehr düsterer Thriller mit toller Atmosphäre und doch spannendem Plot (auch mal ein neues Thrillerthema). Noch mehr konnte Gyllenhall als Soziopath überzeugend. Hat richtig Spaß gemacht zuschauen und werd ich mir sicherlich auch irgendwann nochmal anschauen. Eine 0,5 Aufwertung, da Jake Fan ;) 8/10

    Warrior:
    Erfindet die Filmwelt im Bereich Kampfsportdramen nicht neu, aber versetzt das Setting mal in den MMA Bereich und gibt den Protagonisten "etwas" mehr Tiefe. Story hat auch gepasst und die drei Hauptrollen fand ich alle stark gespielt. 7/10

    Machine Gun Preacher:
    Das Hotel Ruanda Thema stylistisch anders interpretiert. Die Tiefe und Emotionalität wird etwas reduziert und dafür ein wenig mehr Action reingepackt. Trotzdem sieht man selbst in dem Film die damalige Grausamkeit und ist nicht ganz ohne heftige Momente (zeigt auch sehr viel). Deswegen positiv überrascht und rate potenziellen Schauern sich nicht von Butler und dem Titel/Cover abschrecken zu lassen. 7/10

    Enttäuscht war ich von Hunger. Trocken, langweilig, fehlende Tiefe. Guter Fassbender und überragender 8-10min Dialog haben den Film gerettet 6/10
     
  16. MasterBuuuuuuuu

    MasterBuuuuuuuu Team-Kapitän

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    Ich kann Luis Tosar als Schauspieler generell empfehlen. Der hat in einigen guten Filmen mitgewirkt. Montags in der Sonne, Zelle 211, Und dann der Regen und Öffne meine Augen gefielen mir mit ihm ebenfalls gut.
     
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  17. Knurrhahn

    Knurrhahn Team-Kapitän

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    Er ist sehr wandlungsfähig, wenn man mal die Rollen in Sleep Tight und Celda 211 (hervorragender Film) vergleicht, Vollbart hin oder her. Ich seh ihn auch sehr gerne und Sleep Tight war richtig schön böse, wie es mir gefällt.
     
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  18. schlomo23

    schlomo23 Marxiste, tendance Groucho

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    Auch mal wieder was gesehen:

    Die Blumen von gestern (2016)

    Die Genreangabe auf imdb ("Comedy, Drama, Romance") macht es eigentlich schon deutlich: Der Film weiß nicht wirklich was er sein will und das im eher schlechten Sinne wie ich finde. So startet er als (äußerst sarkastische) Komödie, geht über Romcom hin zu Drama. Diese Wechsel nimmt man dem Film leider dann an einigen Stellen nicht wirklich ab. Die einzelnen Passagen fand ich für sich genommen aber gut. Das Holocaust-NS-Theme wirkt im Film dabei auf mich an der ein oder anderen Stelle zu aufgesetzt um der Story künstlich mehr Tiefgang zu verleihen. Dabei macht der Film aber durchgehend Spaß. Lars Eidinger sehe ich immer unglaublich gerne und Adèle Haenel fand ich ebenso großartig.
    7/10


    Die Taschendiebin
    (2016)

    Beknackter deutscher Titel die 120. Warum übersetzt man ein englischsprachiges Wort, für das es ein geläufiges deutsches Wort gibt, in ein deutsches Wort anderer Bedeutung, das mit dieser Bedeutung dem Inhalt des Filmes weit weniger gerecht wird? (Originaltitel: "The Handmaiden".)

    Ich mag ziemlich alles von Park Chan-wook und dieser hier ist mMn einer seiner besten Filme. Sehr verschachtelt (ohne unübersichtlich zu sein), smarte Plot-Twists und sehr intensive Szenen zwischen den einzelnen Protagonisten, die von gefühlvoll über erotisch bis hin zu brutal variieren. Der Film entwickelt schon einen starken Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.
    9/10
     
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  19. bigcactus

    bigcactus Stammspieler

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    Spider-Man: Homecoming
    Jou, Marvel langsam wird's öde.
    Dieser Film lässt wirklich keine Gelegenheit aus um das große Ganze, das MCU und die Avengers, in den Vordergrund zu stellen(Hallo Tony Stark). Die inkonsequenten Handlungen von Peter Parker haben keinerlei Konsequenzen und generell weiß der Film anscheinend nicht so recht, ob er mehr Richtung Coming-Of-Age oder Superhelden-Action gehen soll. Dazu immer die selbe Formel, Comic-Relief hier, Comic-Relief da. Einzig die Szenen mit Michael Keaton schaffen es dem Film nicht zum völligen Klamauk verkommen zu lassen. MMn auf jeden Fall einer der schwächeren Spider-Man, der nicht ansatzweise an die Filme von 2002 und 2004 rankommt.

    5,5 von 10
     
  20. pojo

    pojo Stammspieler

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    Alien: Covenant

    Der größte Kritikpunkt für mich ist, dass der Film keine Angst macht. Kaum mal ein mulmiges, schauriges oder beklemmendes Gefühl. Die klaustrophobische Atmosphäre der ersten Teile geht Covenant völlig ab. Und das obwohl ja schon Camerons Aliens eher eine schick inszenierte Geisterbahnfahrt war, die mit Scotts Ur-Alien nicht mehr sooo viel zu tun hatte. Am ehesten kommt Beklemmung ganz am Anfang auf. Als das Landungsschiff der Covenant in kühlen Farben und in tollen, weiten Einstellungen auf das vermeintliche Paradies zusteuert. Wenn dabei der unheilschwangere Score aus den Boxen dröhnt, hat der Film den Zuschauer eigentlich am Haken. Man ist ehrlich interessiert daran, was die Protagonisten hier erwartet. Die Schauspieler machen wenigstens zum Teil eine brauchbare Figur. Michael Fassbender in seiner Doppelrolle ist stark. Katherine Waterston geht als emotionales Zentrum des Films auch klar. Und Danny Mc Bride zeigt, dass man ihn auch abseits der vulgären Comedy gebrauchen kann. Den Rest der Crew hat man schnell nach ihrem vorhersehbaren Ableben wieder vergessen. Achja, Billy Cudrup war auch noch ok, wobei dessen Rolle des zweifelnden Captains, der um die Akzeptanz der Mannschaft kämpft, irgendwie deplatziert war.

    Covenant nimmt nach der Landung in Sachen Action schnell Fahrt auf. Aber wenn sich diese durchsichtigen Glibberaliens mit ihrem komischen Betty-Boop-Mund auf offener Ebene wie tollwütige Köter auf ihre Opfer stürzen, kommt keine Stimmung auf. Die Viecher haben nicht mehr viel mit der lauernden Alptraumgestalt zu tun, die in den klaustrophobisch engen Gängem aus der Dunkelheit zuschlägt. Als David nach der Hälfte des Films den Alien-Flüsterer spielt, konnte ich die Dinger einfach nicht mehr ernst nehmen. Überhaupt die Aliens: Der Film wäre absolut ohne sie ausgekommen. Und das war wohl eigentlich auch geplant. Imo merkt man dem Film mit jeder Faser an, dass Scott glaubt, auf seine alten Tage nochmal etwas Bedeutungsvolles sagen zu müssen. Themen wie Ursprung, Schöpfung, Selbstbestimmung strömen dem Film wie schon Prometheus aus jeder Pore hervor. Die Aliens sind nur das Beiwerk. Eine Notwendigkeit, ein Name, den es gebraucht hat, damit der Erfolg an den Kinokassen garantiert ist und das Studio Scott grünes Licht gibt. Dementsprechend lieblos, angeheftet oder aufgesetzt wirken die Auftritte der namensgebenden Viecher.

    Ich hab nichts dageben, wenn eine Filmreihe neue Wege einschlägt. Aber in Covenant ist sogar weniger Original-Alien-DNA enthalten als im vierten Teil Resurrection. Vielleicht sogar weniger als in diesen unsäglichen Alien vs. Predator Sequels. Als Horrorfilm taugt der Film für mich jedenfalls nicht. Weil er keine Angst macht. Als Phiosophiestunde (die besten Szenen sind die mit Walter/David), die im Hinblick auf die Herkunft der Aliens einige Fragen beantwortet, funktioniert Covenant besser. Aber aufgrund der unübersichtlichen Gemengelage, Scotts Vision, dem finanziellen Erfolg und dem Erbe des Originals gerecht zu werden, wirkt der Film auch dann noch unrund.

    04/10
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2017 um 15:58 Uhr
    Vash gefällt das.

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